StarCraft II: Das Heilige Land – Teil 2

In der Rezension von „Das Heilige Land – Teil 1” stellte sich heraus, dass dieser kleine, aber feine, Webcomic sich anschickt, die Idee rund um Egon Stetmann als abgefahrener Co-op-Commander mit einer soliden Background-Storyline auszustatten.

Die Truhe öffnet sich erneut

Dass die Warchest nur ein zeitlich begrenztes Event war, ist äußerst schade. Denn die gerade die Lore-Inhalte aus dieser digitalen Kiste sind ohne Übertreibung als überaus wertvoll und interessant zu erachten. Schließlich hat es Blizzard Entertainment sich damals nicht nehmen lassen mehr als nur schnödes Beiwerk in Sachen Lore-Content zu liefern.


Die Comics sind vollmundige Erweiterungen der Storyline insgesamt. Was wurde aus Egon Stetmann? Rückblickend wurde er auf dem Dschungelplanet Bel’Shir vergessen, wurde Terrazin-abhängig, konstruierte spezielle Abbau-Bots, um noch mehr Terrazin sammeln zu können, wurde dann von gelandeten Truppen gerettet und kehrte jedoch rasch wieder nach Bel’Shir zurück, um dort die Mecha-Zerg zu bauen. Diese sollten fortan als die Wächter-Armee von Bel’Shir fungieren. Und nun?

Nun soll er erneut gerettet werden, doch wer steckt hinter diesem Auftrag? Das kleine zusammengestellte Rettungsteam, bestehend aus dem geheimnisvollen Ghost ohne Namen, der Pilotin Captain Niemi und ihr Fähnrich Wallace, hat Stetmann und seinen Stützpunkt zwar gefunden, aber der brillante Wissenschaftler verfügt inzwischen sogar über telepathische Fähigkeiten und zeigt als Folge des dauerhaften Terrazin-Konsums erste Anzeichen von ernsthaften Psychosen.

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