Es ist mir eine ganz besondere Ehre heute in der Sektion »Artikel« einen neuen Beitrag aufzunehmen, der die Entstehung von einem meiner absoluten Lieblingsspiele behandelt: WarCraft 2. Darin kommen auch die zahlreichen Designer zu Wort und berichten aus ihrer Sicht vom damaligen Entwicklungsverlauf.
Am Horizont… wogen die Wellen der Finsternis
Sind wir mal ehrlich: Ohne Blizzard Entertainment würde es diese Website schlicht und ergreifend nicht geben. Deswegen ist es längst beschlossene Ehrensache dem mittlerweile gewaltigen Erbe der alten Garde von dereinst bei allem, was hier geschieht, entsprechenden Tribut zu leisten. Somit leuchten ab heute die Scheinwerfer auf einen weiteren Meilenstein – wenn nicht sogar mit den größten – aus dem Hause Blizzard Entertainment anno 1995.
Im vielschichtigen Artikel Rock Balls wird die Entwicklung von WarCraft 2: Tides of Darkness besprochen. Nach dem riesigen Erfolg von WarCraft: Orcs and Humans sollte die Messlatte höher gelegt werden, und das in allen Belangen. Wer Blizzard Entertainment genauer kennt, weiß um die ersten abstrusen Ideen, die im Designprozess manchmal unwillkürlich Einzug halten.
So sollten die Orcs im zweiten Teil auf Dinosauriern reiten oder die Menschen ganz und gar mit Düsenjets durch die Lüfte fliegen. Eine Scan-Funktion, eine Art Echolot, sollte reichhaltige Ölvorkommen ausfindig machen können. Dies und mehr wurde wild in den Raum geworfen, am Ende entwickelte sich aus dem Knäuel von Ideen jedoch das Meisterwerk, das Geschichte geschrieben hat.



WarCraft 2: Tides of Darkness brachte eine Magie mit, die nur wenige Spiele erzeugen konnten, denn sie hält für alle Ewigkeiten. Und das Spiel läutete endgültig eine Ära ein, die untermauerte, was für eine außergewöhnliche Truppe sich da gefunden hatte, bei der alles zu Gold wurde, was sie anfasste.
Zahlreiche Designer aus dieser erlesenen Riege von damals kommen im Artikel zu Wort und geben Erklärungen, Anekdoten und vieles mehr zu Protokoll, die per Zitat (grüne Kursivschrift) eingefügt worden sind. Der Artikel wurde selbstverständlich wieder vollständig in die deutsche Sprache übertragen.